Olpe. Stromausfall im gesamten Kreis Olpe – Was am vergangenen Samstag nur ein Übungsszenario darstellte, kann im Ernstfall erhebliche Auswirkungen auf Alltag, Wirtschaft und Infrastruktur haben.
Zum Übungsablauf: Der Einsatzstab des DRKs ist zusammengekommen und hat die umliegenden Einsatzeinheiten mit dem Hinweis „Stromausfall in Ennest“ alarmiert und einberufen. Was in einem Stadtteil begann, breitete sich rasch auf den gesamten Kreis Olpe aus und es kam zu einer zweiten Alarmierung „Stromausfall im gesamten Kreis Olpe“.
Schnell hat der Eisatzstab des DRKs die Koordinierung der Einsatzeinheiten in die Hand genommen. Die DRK-Kindertageseinrichtungen wurden zur zentralen Anlaufstelle für alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden des Deutschen Roten Kreuzes. Für die Kundinnen und Kunden, die mit einem Hausnotruf ausgestattet sind, würde ein Team des DRKs die Betroffenen regelmäßig abfahren und nach dem Rechten sehen. In der DRK-Tagespflege ist im Fall eines Stromausfalls eine Notfallbetreuung der Gäste möglich.
Kurze Zeit später gab die Bundesnetzagentur bekannt, dass sie keine Ursache finden und somit auch nicht einschätzen könne, wie lange der Stromausfall anhalte. Das gab den Auftakt für die Einsatzkräfte des DRKs zentrale Unterbringungen in den betroffenen Orten einzurichten. Es wurden Zelte zur Registrierung und Essens- sowie Getränkeausgabe aufgestellt. Und auch die Verpflegung der Einsatzkräfte wurde sichergestellt.
Die Übung machte deutlich wie wichtig es ist, die Abläufe für den Ernstfall zu proben, damit jeder Handgriff sitzt. Aber auch Optimierungsbedarfe können erkannt und umgesetzt werden. Alles in allem blickt der Einsatzstab des DRKs auf eine gelungene Übung und bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern für ihren tollen Einsatz.
