Kleiderkammer, Rotkreuz-Shop, Kleidercontainer, Hausnotruf, Menüservice, Symbolfotos Foto: A. Zelck / DRK e.V.
Regionale FlüchtlingsberatungRegionale Flüchtlingsberatung

Regionale Flüchtlingsberatung

Soziale Beratung von Flüchtlingen im Kreis Olpe

Der DRK Kreisverband Olpe e.V. möchte mit der Beratungsstelle für Flüchtlinge einen Beitrag dazu leisten, dem spezifischen, bislang nur unzulänglich gedeckten Beratungsbedarf im Kreis Olpe gerecht zu werden. Heute schon bietet der DRK Kreisverband Olpe e.V. mit der Wahrnehmung von Aufgaben in der Familienzusammenführung, im Suchdienst und in der Migrationsarbeit umfassende Beratungs- und Hilfeleistungen für Migrantinnen und Migranten an.

Ansprechpartner

Frau
Karin Blumentrath

Frau
Silvia Gipperich

Löherweg 9
47462 Olpe
Tel: 02761 / 2643

blumentrath[at]kv-olpe.drk[dot]de

gipperich[at]kv-olpe.drk[dot]de

Wer kann sich an die DRK-Beratungsstellen wenden?

Foto: A. Zelck / DRK e.V.

Das Beratungsangebot des DRK für Migrantinnen und Migranten möchte Menschen mit Migrationshintergrund dabei unterstützen, ihre alltäglichen Probleme in Deutschland zu lösen, um ein selbstbestimmtes Leben in der neuen Heimat zu führen. Wir beraten und begleiten Migrantinnen und Migranten in unterschiedlichen rechtlichen und sozialen Lebenssituationen. Selbstverständlich ist die Beratung kostenlos und vertraulich.

An wen richtet sich unser Angebot_

Unser Angebot richtet sich insbesondere an folgende Zielgruppen:

  • Migrant/-innen mit einem und ohne einen dauerhaften Aufenthaltsstatus in Deutschland
  • EU-Bürger/-innen mit und ohne Freizügigkeitsberechtigung
  • anerkannte Flüchtlinge und Asylsuchende
  • Spätaussiedler/-innen

Das Angebot schließt auch die Beratung von Familienangehörigen der genannten Zielgruppen ein.
Wir weisen darauf hin, dass nicht jede Beratungsstelle alle Zielgruppen abdeckt. Wenn die Voraussetzungen für eine verantwortungsvolle Beratung bei uns nicht gegeben sind, vermitteln wir Ihnen Kontakte zu den jeweils zuständigen Fachdiensten und Beratungseinrichtungen.

Entsprechend den Grundsätzen der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung weisen wir niemanden ab, der unsere Beratungsstellen aufsucht, ungeachtet der Staatsangehörigkeit, ethnischen Herkunft,  Religion, der sozialen und rechtlichen Stellung und der politischen Überzeugung. In jedem Einzelfall sind wir bemüht, im Rahmen unserer Möglichkeiten vor Ort Hilfe zu leisten.

Bei welchen Anliegen unterstützen wir Sie?

  • Beratung bei rechtlichen Fragen zum Aufenthalt, z. B. Familienzusammenführung, Erlangen eines (dauerhaften) Aufenthaltsstatus oder einer Einbürgerung
  • Hilfe im Umgang mit Behörden, sozialen Diensten und anderen Einrichtungen
  • Beratung bei der Klärung und Sicherung sozialer Leistungsansprüche
  • Beratung zur Berufsaus- und Weiterbildung, Anerkennung ausländischer Abschlüsse
  • Unterstützung bei arbeitsrechtlichen Fragen
  • Teilnahme an einem Integrations- oder Sprachkurs
  • Suche nach geeigneter Kinderbetreuung während der Teilnahme an einem Integrationskurs
  • Unterstützung bei der Wohnungssuche und der Kommunikation mit Vermietern/Hausverwaltung
  • Beratung bei Konfliktsituationen in Familie, Partnerschaft und Erziehung
  • Unterstützung in finanziellen Problemsituationen (z. B. Schulden)
  • Möglichkeiten des freiwilligen Engagements
  • Suche nach Freizeit- und Kontaktmöglichkeiten

Der zentrale Gedanke unserer Arbeit ist, Sie dabei zu unterstützen, Ihren Lebensalltag in Deutschland selbständig und nach Ihren eigenen Vorstellungen zu organisieren. Wir suchen mit Ihnen gemeinsam nach dauerhaften Lösungen und informieren Sie darüber, welche Unterstützungsform im Einzelnen möglich und sinnvoll ist.

Prozesse gestalten. Teilhabe ermöglichen. Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)

Foto: DRK e. V.

Der bundesgeförderte Beratungsdienst „Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer“ (MBE) begleitet und unterstützt seit vielen Jahren Ratsuchende bei Fragen zu  unterschiedlichen Themen des Lebens in Deutschland, beispielsweise zum Aufenthalt oder zum Erwerb der deutschen Sprache.

Auch bei Fragen zur Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen oder des Zugangs zum Arbeitsmarkt und der sozialen Sicherung sind die Migrationsberatungsstellen zumeist die erste Anlaufstelle. Mehr als 80 der bundesweit etwa 600 Migrationsberatungsstellen befinden sich in Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes.

Die MBE-Beratungsstellen haben sich zu anerkannten Anlaufstellen und zu einem wichtigen Grundpfeiler des kommunalen Integrationsmanagements entwickelt.  Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund. Ratsuchende werden dabei nicht nur individuell beraten: die MBE öffnet auch Zugänge zu wichtigen Informationen über Netzwerke und Strukturen und setzt sich darüber hinaus für die Interkulturelle Öffnung von Diensten und Verwaltung ein. Darüber hinaus engagiert sich die MBE,  beispielsweise im Rahmen der Netzwerkarbeit vor Ort, für die Anliegen von Menschen mit Migrationshintergrund und tritt als Interessenvertretung für ihre Zielgruppen ein.

Die Broschüre „Prozesse gemeinsam gestalten. Teilhabe ermöglichen“ bietet einen Überblick über die Ziele, Aufgaben und Methoden der „Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)“ im Deutschen Roten Kreuz und stellt die Relevanz des Beratungsangebots sowohl für die Ratsuchenden als auch für das kommunale Integrationsmanagement dar. Neben der Analyse aktueller Migrationspolitik werden sowohl klassische Themenfelder der MBE, wie die Netzwerkarbeit oder die Interkulturelle Öffnung, als auch aktuelle Themen, wie die Anerkennungsberatung, aufgegriffen. Darüber hinaus berichten Ratsuchende über die Unterstützung, die sie durch die MBE erfahren haben.

Die Broschüre steht als PDF-Datei zum Download zur Verfügung.

Wie geht es weiter?

Nehmen Sie bitte mit Ihrem Ansprechpartnerinnen beim DRK-Kreisverband Olpe, Frau Blumentrath oder Frau Gipperich (siehe oben rechts), Kontakt auf.